Hamburg, der 06. September 2010
 




Die Lernkurve ist absolut steil, heißt: nach anfänglichem Herumgewackel, wird man schnell sicherer und fast übermutig, denn bremsen ist im Gegensatz zu einem normalen Skateboard jederzeit möglich. Die Remote ist der Hammer! Sowohl Gas geben als auch das Bremsen funktionieren super mit der kabellosen Steuerung.


Die mitgelieferten Blei-Akkusätze sind mit den in Deutschland erhältlichen No-Name Produkten vergleichbar. Wir fahren aber alle Boards noch mit den Original-Akkus.

Lithium Ionen Akkus haben einen unglaublichen Vorteil: Sie sind wesentlich leichter und erhöhen die Reichweite beträchtlich. Leider sind sie aber auch sehr viel teurer. Wir wollen sie daher erstmal nicht in unser Angebot aufnehmen. Auf Anfrage würden wir diese Geräte aber auch beschaffen.


Die Decks der Boards sind sehr fest, stabil und robust. Der Gripbelag ist aus einem mit Sprühtechnik versehenem Fasermaterial. Natürlich könnt Ihr auch handelsübliches Griptape verwenden, um Euer Board designmäßig zu pimpen.
Der Motor erzeugt ein unglaubliches Drehmoment, wie es vermutlich nur E-Motoren können.

Das Steuerungsmodul sitzt unterhalb des Boards und ist ein richtig kleiner Computer. Er regelt das Bremsen per ABS (damit man beim Bremsen nicht vom Board fliegt) und verhindert die Tiefenent-
ladung des Akkus (ein Lämpchen auf den Board zeigt an, wenn die Tiefenentladung einsetzt). Außerdem regelt es die sicherheitsbedingte Abschaltung, wenn die Entfernung zwischen Fernbedienung und Board größer als 1 m ist. Wissen sollte man, dass auch der Abbruch der Funkver-
bindung zum automatischen aber dank ABS sanftem Abbremsen führt.

Die Fernbedienung funktioniert intuitiv. Sie wird mit einer Blockbatterie bestückt und stellt sich beim Einschalten auf das Board ein, das sich in unmittelbarer Nähe befindet. Alle Boards haben übrigens die gleiche Frequenz. Die Fernbedienungen sind somit austauschbar.


Ein absolut ultimative Kick, der alle Sorgen sofort vergessen lässt. Am alltagstauglichsten sind die 600 Watt Boards und es macht am meisten Spaß, wenn man zu zweit oder zu dritt fährt. Auch die Gesichter der von uns überholten Radfahrer sind unvergesslich. Man könnte übrigens annehmen, dies ein Board für faule Enddreißiger, die nochmal cool sein wollen. Stimmt - aber anstrengend ist es trotzdem. Durch die ständigen Ausgleichsbewegungen befindet sich der Körper unter permantenter Spannung.

Egal wo wir mit unseren Boards auftauchen, es bildete sich sofort eine Menschentraube und man ist die Attraktion.

Einziges Manko: Die Elektro-Skateboards sind nur auf Privatgeländen einsetzbar, da sie noch über keine Straßenzulassung verfügen.

Datenblatt
E-Skater auf Video
 
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